Unauslöschlich eingebrannt? Was 9/11 in den Seelen angerichtet hat
Shownotes
Jeder von uns, der alt genug ist, um sich zu erinnern, weiß noch, wie er, wie sie davon erfahren hat: von 9/11, von den Terroranschlägen auf das World Trade Center und das Pentagon am 11. September 2001, vor 25 Jahren. Viele von uns haben die Livebilder im Fernsehen gesehen und haben sich gefragt, was da gerade passiert. Und das hat sich in die Köpfe und in die Seelen eingebrannt und bei manchen zu tiefen Wunden geführt; nicht nur bei Menschen, die diesen Tag vor Ort erleben musste. Im Gespräch mit Stefan Weinert schildert der Pädagoge und Berater Dr. Bernd Steinmetz aus Trier, was Ereignisse wie der 11. September oder die Amokfahrt in Trier am 1. Dezember 2020 in uns anrichten; berichtet von seiner langjährigen Arbeit mit Betroffenen der Trierer Amokfahrt; und erläutert, was helfen kann, dass solche Wunden sich wieder schließen.
Links zur Folge:
Ein kurzes Porträt aus dem Jahr 2022 über unseren Gesprächspartner Dr. Bernd Steinmetz in der Trierer Bistumszeitung "Paulinus" sowie ein älterer (2011), sehr persönlicher Text aus der regionalen Tageszeitung "Trierischer Volksfreund" (Bezahlschranke).
Artikel zu den Terroranschlägen des 11. September 2001 gibt es in großer Zahl - deshalb hier nur der Verweis auf "Wikipedia".
Die Amokfahrt in Trier am 1. Dezember 2020 - Schilderungen der Tat und der Folgen im "Trierischen Volksfreund" und in "Wikipedia".
Wenn ihr eine Krise oder eine schwierige Lebenssituation erlebt und Hilfe sucht, könnt ihr euch jederzeit an die Telefonseelsorge wenden - telefonisch unter 0800 111 0 111 oder 0800 111 0 222, oder im Internet unter www.telefonseelsorge.de. Geschulte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind für euch da - sieben Tage die Woche rund um die Uhr, kostenlos und anonym: "Wir klären mit Ihnen die Situation, wir ermutigen Sie und halten mit Ihnen aus, was in Ihrem Leben gerade schwer, traurig, entmutigend oder unerträglich scheint."
Das Archiv mit allen Folgen von "himmelwärts und erdverbunden" gibt's hier.
Feedback gerne auch unter podcast@bistum-trier.de.
Transkript anzeigen
00:00:04: Jeder von uns, der alt genug ist um sich zu erinnern weiß noch wie er wie sie davon erfahren hat.
00:00:09: Von nine eleven von den Terroranschlägen auf das World Trade Center und das Pentagon am elften September.
00:00:16: zwei tausend eins vor fünfundzwanzig Jahren.
00:00:19: viele von uns haben die live Bilder im Fernsehen gesehen und haben sich gefragt was da gerade passiert Und das hat sich in die Köpfe und in die Seelen eingebrannt, und bei manchen zu tiefen Wunden geführt.
00:00:32: Nicht nur beim Menschen, der diesen Tag vor Ort erleben mussten!
00:00:36: Ich bin Stefan Beinert, Theologo- und Journalist – und ich spreche in dieser Folge mit dem Pädagogen und Berater Bernstein Metz darüber was geschehen wie der Elfde September oder die Amokfahrt Intria im Dezember, Was sie in uns anrichten?
00:00:55: damit diese Wunden sich wieder schließen.
00:01:08: Dr.
00:01:08: Bernd Steinmetz ist Pädagoge, er war Dozent an der katholischen Akademie in Trier, später war er in der Lebensberatung des Bistums Trier tätig und schließlich Leiter der Telefonseelsorge in Tria.
00:01:21: Seit Ende twenty-twoundzwanzig ist er im Ruhestand allerdings noch nicht so ganz – auch davon werden wir gleich hören!
00:01:43: Ja, tatsächlich.
00:01:44: Und das finde ich auch so typisch für so ein Ereignis was man sich vorher gar nicht vorstellen kann dass sowas passiert twenty-fünf Jahre zurück, was ich da alles vergessen habe.
00:01:54: Aber das vergesse ich nie wo ich war und wer mich mit dieser Nachricht auch quasi in Kontakt gebracht hat?
00:02:01: Ich gehe auf dem Flur der katholischen Akademie in langer Flur wie in der Klosterhalle.
00:02:07: auf der anderen Seite kommt mir ein Kollege entgegens sagt Bernd du musst sofort mit mir kommen wir müssen Fernseheraum gehen schauen da ist etwas passiert.
00:02:15: das können wir uns nicht vorstellen.
00:02:16: oder wenn ich dir das sage dann glaubst du mir das nicht.
00:02:19: Und das waren dann die Bilder, die ja fast wie eine Endloschleife durch die Welt gingen als das erste Flugzeug eingeschlagen ist im Worträtselnder.
00:02:29: Der Feuerball und die ersten Einstürze – und dann ging es ja noch weiter auch!
00:02:34: Aber wirklich?
00:02:35: Der Kollege hatte recht gehabt.
00:02:37: Wenn er mir es im Flur gesagt hätte ich hätte das mir nicht vorstellen können, hättest du entsprechend nicht geglaubt.
00:02:42: Erst durch die Macht der Bilder war ich da drin.
00:02:46: Das eine ist ja, das dann so im Fernsehen zu sehen.
00:02:49: Viele Menschen hatten aber auch Kontakte in die USA?
00:02:52: Wie macht das bei dir?
00:02:52: Kenntest du jemand oder warst du in dem Zeitraum irgendwie mit US-Amerikanern in Kontakt?
00:02:59: Das eigentlich direkt nicht!
00:03:00: Aber der Ort, die katholische Akademie, die ja gleichzeitig ein Tagungshotel ist hatte da noch am gleichen Tag Gäste bekommen aus den USA die wohl aus der Partnerstadt von Trier waren und zurückreisen wollten.
00:03:14: Die waren also schon auf dem Weg nach Frankfurt, mussten dann wieder nach Trier zurück und haben dann so lange in der katholischen Akademie übernachtet bis sie wirklich – das waren ja mehrere Tage – bis klar war, der Flugverkehr würde aufgenommen.
00:03:28: Sie können zurück.
00:03:29: Und das war sehr eindrücklich, weil da auch nochmal deutlich wurde für diese Menschen hatte das noch mal eine stärkere Betroffenheit ausgelöst als wir uns.
00:03:40: Die saßen fast – ich würde es heute sagen – paralysiert in dem einen Fernsehraum.
00:03:45: Auch das ist ein Bild, dass ich doch so vor Augen habe zwei Fernseheräume auf einer Etage im einem Fernsehraum sitzen Amerikanerinnen und Amerikanern die in CNN, die direkt Übertragung schauen und warten auf Nachrichten ob Bekannte mit Betroffen sind usw.
00:04:02: Und die anderen Gäste, die da im zweiten Fernseheraum saßen um zu verfolgen.
00:04:07: hat das noch Auswirkungen auf uns?
00:04:09: was geschieht dann noch?
00:04:12: Das war das eine was direkter Leben also verbunden mit meinem damaligen Arbeitsort der sonst eher mit so einem Ereignis nicht in Berührung käme.
00:04:22: Das zweite war aber auch eine persönliche Bekanntschaft.
00:04:24: Eine Kollegin, die mit mir an der Universität Trier früher gearbeitet hatte und die Freunde hatte, die im Wirtschaftsbereich arbeiten und die große Sorge hat, dass ein Freund von ihr, der auch im Börlträt sende arbeitet, getötet wurde oder betroffen wurde – das hat für mich auf einen anderen Aspekt hingewiesen.
00:04:48: von Finanzmanager-Managerinnen, erfolgreiche Leute die dachten wir haben das Leben und die Welt doch ein gutes Stück unter Kontrolle.
00:04:58: Und wer geraten auf einmal so eine Todesgefahr?
00:05:02: Das dauerte drei Tage bis diese Kolleginnen und Freundin so die Gewissheit hatte.
00:05:06: von meinen Freunden ist niemand
00:05:08: umgekommen.".
00:05:17: Denken ja alle, wir haben unser Leben unter Kontrolle.
00:05:20: Vielleicht nicht ganz so stark wie Finanzmanager, Finanzplatz New York die wirklich dann Unternehmen und Länder und Kontinente kontrollieren.
00:05:31: aber wir alle wollen ja unser Leben Unter Kontrolle haben.
00:05:35: Und durch solche Ereignisse wie Nine Eleven das kann auch ein Verkehrsunfall einfach sein merken wir Das ist vielleicht gar nicht soweit her mit unserer Kontrolle über unser eigenes Leben.
00:05:47: Das wäre so der Aspekt der Traumatisierung auch.
00:05:51: Und das ist jetzt für meinen Weg ja auch und meine Arbeit nochmal in einer späteren Zeit von Bedeutung gewesen, als in Triel die Armokfahrt war.
00:06:03: Da erlebe ich Ähnliches was dann auch Menschen.
00:06:07: Ja, wir haben in der Arbeitszone eine Zahl genannt.
00:06:18: Von einem Todesfall sind im Schnitt sechzig Personen betroffen.
00:06:21: also wenn man sich das mal hochrechnet dann hat man so ein Gefühl dafür.
00:06:26: ja und ähnlich ist jetzt die Traumatisierung durch eine Gewalttat in einem Bereich den ich bisher als sicher erlebt habe.
00:06:33: Ich gerate in Lebensgefahr, werde vielleicht sogar verletzt oder verliere Angehörige und muss gleichzeitig erfahren ich habe keine Kontrolle über diese Situation.
00:06:45: Und das ist etwas, was sich dann lange fortsetzt.
00:06:48: Also die Bearbeitung von Traumata gibt es keine Faustregel wie lange das geht sondern da muss ich auch den Menschen ihren individuellen Weg lassen bis sie wirklich so viel Kraft haben sich damit auseinanderzusetzen.
00:07:03: diese Bilder die losgelöst voneinander immer wieder wachgerufen werden dass diese Bilder so integriert und bearbeitet werden können und ich damit Kontrolle über mein Leben zurückgewinne.
00:07:14: Sonst bin ich immer wieder in der Gefahr, dass etwas die Gefahr dich einerseits überstanden habe aber durch ein Geruch, ein Geräuch kann diese Gefahr mich wieder umbringen, lämen egal wie ich mir das vorstelle her.
00:07:29: Vielleicht für die, die es nicht so ganz stark in Erinnerung haben weil sie auch nicht in Trier leben Amokfahrt, erster Dezember-Zweitausendzwanzig.
00:07:40: ein Autofahrer rast mit seinem SUV durch die Triera Fußgängerzone.
00:07:46: Tötet dabei mehrere Menschen.
00:07:48: Ein Schwerverletzter stirbt einige Jahre später noch an den Verletzungen und du warst zu diesem Zeitpunkt Leiter der Triera Telefonsäelsorge.
00:07:57: Wie ist denn dieses schreckliche Geschehen bei der Telefonsealsorge angekommen?
00:08:02: In
00:08:03: den ersten Momenten natürlich auch die eigene Betroffenheit.
00:08:07: Man ist selbst Trierer oder Triererin und erlebt den Bereich, wo man sich bisher sicher gefühlt hat wie selbstverständlich in der Mittagspause planiert ist dass das eine Todesgefahr sein kann.
00:08:20: In der Folge noch in dieser Akutphase am Nachmittag dieses Dezember-Tages Die Unsicherheit, die für viele Menschen auch bestand.
00:08:31: Wie bekomme ich Informationen zu Angehörigen, die ich nicht erreichen kann?
00:08:35: Oder dass auch Menschen direkt angerufen haben, die Hilfe... benötigen, wo sie sich hinwenden können.
00:08:42: Ob wir sie unterstützen können?
00:08:44: Das sehe ich eine Parallele.
00:08:46: wenn wir zu Nadia Levin auch noch mal zurückkommen.
00:08:49: Es ist zuerst eine große Phase der Verunsicherung wer es jetzt wie betroffen.
00:08:54: wie kann man unterstützen nach allen lebensrettenden Maßnahmen die auch erfolgen in der Folge und es ist dann auch eine große öffentliche Aufmerksamkeit da.
00:09:06: In der Folge geht aber diese öffentliche Aufmerksamkeit auch ein gutes Stück verloren.
00:09:11: Oder bleiben wir noch mal bei Ninetyeleven, das sind jetzt twenty-fünf Jahre zurück?
00:09:15: Wir werden uns alle nicht an einzelne Phasen erinnern.
00:09:18: Aber was ist immer wieder ... Aufruf zu einer Ereignis ist, wenn in den Medien darüber berichtet wird auch in einem anderen Zusammenhang.
00:09:26: Dass die Auseinandersetzung damals mit Islam, mit Muslim, mit Sami Kemvan und so weiter.
00:09:32: oder gehe ich auf die Trierer Situation zurück?
00:09:35: dann gibt es die Phase wo der Gerichtsprozess stattfindet.
00:09:38: In diesen Zeiten ist noch eine große öffentliche Aufmerksamkeit da.
00:09:42: für die Menschen die direkt davon betroffen sind ist das schwierig in der Zeit auch ihren individuellen Verarbeitungsweg zu finden, weil sie immer wieder damit konfrontiert werden ob sie wollen oder nicht.
00:09:54: Sie können demnicht ausweichen.
00:09:56: Danach wenn diese öffentliche Aufmerksamkeit nachlässt und besteht die große Gefahr dass auch die Betroffene nicht mehr gesehen werden oder sie erleben das so.
00:10:07: Und das ist wichtig und deshalb finde ich jetzt auch so interessant.
00:10:13: Es gab ja auch Gruppen, die das für die USA also bewusst für New York zum Beispiel, das finde ich auch ganz interessant versucht haben ein überparteiliches Gedenken zu ermöglichen.
00:10:24: Auch über trans- religiös und so weiter was einfach wichtig ist für die Betroffenen.
00:10:29: Die Betroffene sind ja nicht eine kleine separierbare homogene Gruppe sondern es waren Menschen aus unterschiedlichen Lebensbezügen, Lebenswelten.
00:10:38: Der Gedanke der mir in der Stelle wichtig ist Gedenken ist wichtig und es ist wichtig, dass Betroffene da auch gehört werden wie dieses Gedenk in Stadt findet.
00:10:47: Und das ist auch für einen Eleven noch mal wichtig.
00:10:50: Rückblicken zeigt es uns auch, wie ihre Gewaltbereitschaft, wie Militarismus keine Lösungen bringt.
00:10:57: Da möchte ich kurz einhaken gerade mit Blick auf den elften September weil der ja massive Auswirkungen hatte auch auf Gesellschaften.
00:11:08: Du sagst gerade Gewalt, militärische Lösungen sind keine Lösungs.
00:11:13: gab ja dann den berühmten Krieg gegen Terror in Afghanistan.
00:11:17: wie hat der elfte September unsere Gesellschaft oder konkret unsere deutsche Gesellschaft verändert nach deinem Eindruck?
00:11:29: Oh, das ist jetzt eine schwierige Frage.
00:11:31: Aber ich bin noch an der Frage hängen geblieben auch mit Gewalt, dass es keine Lösung ist und habe es auch nochmal runtergebrochen so auf den individuellen Bereichen.
00:11:40: Also wenn ich jetzt einen Eleven sehe als eine Traumatisierung einer Nation, einer Nation der Supermacht die die Welt unter Kontrolle hat dann sind Politikerinnen und Politikerin danach bemüht zu zeigen wir werden unsere Macht nutzen diese Kontrolle zurückzu gewinnen.
00:11:59: Soziologisch und psychologisch weiß ich, Kontrolle und Kontrollverlust bedeutet immer wieder Mehrkontrolle.
00:12:06: Das heißt mit mehr Kontrolle kriege ich keine Sicherheit.
00:12:10: und vielleicht ist das eine erste Antwort auf diese Frage wie hat unsere Gesellschaft verändert?
00:12:16: Ich habe so den Eindruck Bis in die Jahrtausendwände haben wir so eine Gesellschaft des Fortschritts, des Wohlstandes gelebt.
00:12:24: Wo wir den Eindruck hatten auch Roman wie es sind in der friedensbewegten Zeit unterwegs aber auch gesellschaftlich Es gibt Arbeit, es gibt wirtschaftliches Wachstum und es gibt einfach große Sicherheit.
00:12:36: Und danach hat doch so ne Phase der Verunsicherung und der Angst mehr Bedeutung gewonnen weil man so massiv erlebt hat in den Folgekriegen, die dann noch mal vonstatten gingen.
00:12:48: Und ja auch wenn wir jetzt über das politische Reden, das Stichwort Afghanistan wurde angesprochen eigentlich was Unvorstellbares und möchte marschieren ein, mit einem Kriegsziel um eine Terrorgruppe auszumerzen und irgendwann verlassen sie alles.
00:13:06: Und lassen alle zurück.
00:13:07: das heißt es wird so dieser Machtaspekt ohne Humane quasi Anbindung ohne Werte auch des Lebens.
00:13:16: der Schutz des Lebens wird in seiner Brutalität deutlich.
00:13:21: Kommen wir noch mal zurück auf die Betroffenen der Anschläge In den USA, aber auch der Amok-Fahrt in Trier.
00:13:30: Wie weit muss man da den Kreis ziehen?
00:13:33: Oder ich nenne ein Beispiel eine Kollegin hat erzählt das nach dem elften September nach Nine Eleven in ihrem Bekanntenkreis Menschen angefangen haben über ihren Leben nachzudenken, über die berühmte Bucket List oder Löffelliste.
00:13:49: was will ich in meinem Leben unbedingt noch machen oder erleben weil sie sich auf einmal bedroht gefühlt haben.
00:13:55: Also das kann sein, dass solche Ereignisse auch Menschen dann in dieser Weise treffen die erst mal weit weg sind?
00:14:05: Ja auf jeden Fall und das kann mit unterschiedlichen Situationen auch entstehen.
00:14:11: wir fällt dazu ein Begriff an der uns manchmal vielleicht etwas überrascht gerade in unseren Helfen berufen.
00:14:18: Wir reden manchmal von der dunklen Seite der Empathie.
00:14:22: Empathie ist ein großer Wert.
00:14:24: Ich brauche dieses Einfühlungsvermögen, um nicht nazistisch in der Welt unterwegs zu sein und wirklich auch gut angefangen von guter Kommunikation bis zum guten Handeln auch unterwegs zu bleiben.
00:14:36: Das heißt eigentlich eine Stärke aber es kann auch dazu führen wenn ich eher in einer geschwächten Phase beniedergeschlagen bin dass das mit Ein Auslöser von depressiven Verstimmungen ist bis hin zu Depressionen auch noch mal.
00:14:53: Und es gibt Menschen, was man ja eigentlich als Stärke sehen sollte, die sehr einfühlsam sind mit allen Menschen, die sich in solche Situation so rein denken as ob sie dabei wären.
00:15:05: also da denkt man schon fast an Spiegelneurone, die wirklich als sie es miterlebt hätten und für sich dann eine sehr große Angstzustände kommen Wohnungen nicht mehr verlassen, also es gibt da ganz extreme Beispiele.
00:15:20: Das andere Beispiel was jetzt genannt wurde ist ja würde ich jetzt fast sagen ein gutes Beispiel der Verarbeitung.
00:15:27: eigentlich sollte ich von meinem Leben wissen dass es endlich ist Das wissen wir.
00:15:34: Da müssen wir aber nicht immer dran denken, vor allem weil wir nicht den Tag und die Stunden kennen.
00:15:39: Aber mir fällt ein Begriff ein, das ich zur Neospizarbeit kennengelernt hatte.
00:15:44: Dort wurde von Abschiedlich Leben geredet!
00:15:47: Abschiedlich leben ist für mich da ein hoher Wert geworden, weil es nicht bedeutet dass ich niedergeschlagen depressiv bin mir Sorgen im nächsten Tag machen wie ich das noch überstehen kann.
00:16:00: Sondern dass mir klar macht jede Stunde jeder Moment ist wertvoll.
00:16:05: und was kann mich unterstützen oder wo kann ich unterstützen?
00:16:09: Dass es ein gelingender Tag wird eine gelingende Stunde also abschiedliche Leben unter dem Aspekt Endlichkeit auch wahrnehmen als eine neue Qualität für das bestehende Leben.
00:16:21: Von der Selbstverantwortung bis zur gesellschaftlichen und Weltverantwortungen.
00:16:26: Zum Zeitpunkt der Amokfahrt in Trier, wir hatten es gesagt leider der Telefonseelsorge hier in Trien.
00:16:33: du bist mittlerweile im Ruhestand aber bist immer noch tätig in der Begleitung und Nachsorge von Menschen die damals von dieser Amok Fahrt stark betroffen waren, du begleitest hinterbliebene Augenzeugen.
00:16:48: Das sind jetzt fast sechs Jahre her.
00:16:51: Dezember-Zw.A.,
00:16:53: wir führen dieses Gespräch im September-Zweißen-Sechsundzwanzig.
00:16:57: Die Anschläge in den USA sind fünfundzwantig Jahre hierher.
00:17:02: Wie lange kann so ein Verarbeitungsprozess dauern?
00:17:06: oder anders gefragt?
00:17:08: Kommt das irgendwann zum Ende oder sind Menschen die sowas erlebt haben Ihr ganzes weiteres Leben davon betroffen.
00:17:15: Wenn ich jetzt sagen würde, es kommt nicht zu Ende... dann würden viele Menschen erschrecken, die ähnlich Betroffenes erlebt haben.
00:17:23: Die richtige Antwort nach meiner Erfahrung an sich ist es verändert sich.
00:17:29: Aber es gibt dafür keine vorgegebenen Faustregeln.
00:17:34: Früher war es in der Psychologie so dass man das Stichwort verdrängen negativ besetzt hat und man soll sich mit seiner Trauer auseinandersetzen.
00:17:42: Man soll damit umgehen lernen.
00:17:45: wir haben die Erfahrung gemacht dass die individuellen Wege der Menschen so wichtig sind und, das es für uns auch als Fachkräfte dann wichtig ist sie dabei zu unterstützen statt irgendeine Lehrbuchmeinung weiterzugeben.
00:17:59: Konkret – Es gibt gute Gründe warum ich eine Zeit lang mich mit diesem Geschehen nicht auseinandersetzen kann also versuche so gut es geht zu verdrängen wenn es mir gelingt.
00:18:11: auch eine Stärke noch weiter mit voller Kraft, beispielsweise für meine Familie hinterblieben und so weiter da zu sein.
00:18:19: Es braucht dann den Moment, den ich selbst merke, wann ich mich damit auseinandersetzen kann.
00:18:25: in der konkreten Begleitung jetzt an der Armogfaden Trier wurde mir das nochmal so deutlich wie unterschiedlich und wie lange solche Verarbeitungsprozesse sind.
00:18:35: Das Eine ist es gibt auch Menschen die vier Jahre nach dem Erleben das erste Mal überhaupt ansprechen können, was sie erlebt haben und es im sechsten Jahr erst erzählen auch wie es genau war.
00:18:49: Wo mir denkt es zusammen ist es zum einen diese tiefe Angst die aus der Situation noch stammt dass ich keine Kontrolle hatte einer Situation völlig ausgeliefert war.
00:19:00: aber neben dieser tiefen Angst ist es auch so ein Schamaspekt.
00:19:04: also wie werde ich denn gesehen?
00:19:07: Bin ich ein Schwächling, um es mal an der Seite zuzuspitzen?
00:19:11: Es gibt dann schon besorgte, aber nicht zu hilfreiche Meinungen.
00:19:15: Stelle dich nicht so an!
00:19:16: Das muss doch irgendwann mal anders werden.
00:19:18: Das Leben geht auch weiter.
00:19:20: Aber das geht nicht auf Knopfdruck.
00:19:22: Das geht nicht aus Kommando.
00:19:24: Die Arbeit für die Betroffenen solcher Ereignisse und wir hatten vorhin den Betroffenkreis angesprochen es sind direktbetroffene sind indirekt betroffener sind auch Angehörige.
00:19:34: also es gibt da so unterschiedliche Formen Bilder, die sie so verletzt haben dieses Erleben.
00:19:42: So in das Leben zu integrieren dass es weitergehen kann.
00:19:46: ich habe da ein Bild aus einem Trauerbuch von Ottmarikes Medien vor Augen das eigentlich das für mich nachdrücklich nochmal macht.
00:19:55: Das ist eine aufgeschnittenen Baumscheibe.
00:19:57: Wer das mal gemacht hat.
00:19:58: bei Baumscheiben sieht man ja die Jahresringe.
00:20:02: Das ist auch ein Bild für unser Leben und manchmal sieht man einen schwarzen Fleck da drin Also dass dieser Baum in irgendeiner Phase eine Verletzung hatte, was am Mangel irgendwas gewesen war.
00:20:15: Und man sieht wie diese Ringe um den schwarzen Fleck gehen.
00:20:19: Was bedeutet dieses Bild so für mich?
00:20:21: Das Trauma und die Trauer bleibt da aber sie verändert sich!
00:20:26: Und sie sollte sich jetzt, wenn wir beim Thema Trauma noch mal bleiben.
00:20:30: Sie sollte sich für mich so verändern dass ich mehr und mehr die Kontrolle über mein Leben zurückgewinne das tun kann was mir gut tut keine Angst mehr habe wenn ein Auto auf mich zufährt oder ähnliches.
00:20:42: also vorsichtig bleibe aber nicht den herzinfarkt bekommen.
00:20:46: Wie könnt ihr Fachleute von denen du eben auch gesprochen hast wie könnt ihr Menschen dabei begleiten und unterstützen?
00:20:55: Da gibt es natürlich jetzt unterschiedliche Bereiche, die man beachten muss.
00:21:00: Das eine ist natürlich die Akutversorgung.
00:21:03: da wäre auch noch mal interessant so mit dem Jubiläum Nine Eleven zu schauen.
00:21:08: wie war das vor fünf zwanzig Jahren gewesen?
00:21:11: Es gab also diese großen Feuerwehreinsätze und es gab auch Angebote erinnere ich mich jetzt zurück hatte ich auch aus den Augen verloren Trauma-Bearbeitung.
00:21:23: Vor fünfzehn Jahren war das schon mit dem Blick gewesen, es braucht also eine gute Begleitung in der Akutphase und eine Begleitungen die was so beachtet meine Wertung zumindest oder meine Priorität die das beachtet was eben gesagt wurde die Personen respektvoll nicht nur als Patienten Betroffene sehen sondern ernst nehmen und das bedeutet auch ihren individuellen Weg ernst nehmen.
00:21:50: Mir fällt dann für diese Bekleidung so ein Bild auch noch mal ein aus der Trauerarbeit.
00:21:56: Das ist so der Pilger-Tanz, ich gehe hinter jemand her, lege ihm ganz sacht die Hand auf die Schulter aber er bestimmt das Tempo erst sagt wo es hingeht und weiß aber wenn er will kann nicht da sein.
00:22:10: Das ist ein Teil der Begleitung für Fachleute und da auch keinen Zeitrahmen vorgeben.
00:22:15: Das war meine persönliche Entscheidung, ich wusste wenn ich jetzt mit der Bekleidung von Betroffenen der Amokfahrt beginne dass das nicht mit meinem Berufsende beendet sein wird.
00:22:26: Deshalb mache ich das auch selbstverständlich ehrenamtlich weiter weil darüber Vertrauensbeziehungen entstehen und auch Unterstützung.
00:22:34: Der andere Bereich, wenn ich jetzt streng bei Traumata bin, dann gehen wir noch mal in den medizinisch-psychologischen Bereich auch hinein.
00:22:41: Es ist natürlich eine Traumatherapie hilfreich und eine Traumatherapie hat möglicherweise den Weg das zuerst sich um Stabilisierung bemüht wird.
00:22:52: Stabilisierung dass ich mich überhaupt diesen zerstörenden Bilder nochmal oder zerstöre ich in Bildern?
00:22:59: Die Zoppelteutung ist eigentlich... korrekt zerstörer- rich unzerstörenden Bilder, dass ich mich den stellen kann ohne und das ist ja die Bedeutung des Traumatass für unser Gehirn.
00:23:10: Für unseren Nervensystem, ohne dass sich mich gleichzeitig wieder in dem Geschehen und der Gefahr drin befinde.
00:23:16: Dass ich also erkenne Ich bin jetzt an einem sicheren Ort und kann mich den Bildern stellen heißt da sind diesem Bereich fachlich eine Stabilisierung erfolgt deren Dauer nicht gut voraus zu sehen Und dann, das fachlich wurde, das heißt eine Traume-Exposition.
00:23:33: Dann wird in der Folge das Traumata Stück für Stück aufgelöst und aufgelösst bedeutet es wird bleiben.
00:23:41: Das schließt dann die Frage von vorhin nochmal an.
00:23:44: aber ein anderer Bedeutung ist dann wie dieser schwarze Fleck der jetzt nicht mehr mein Leben bestimmt Aber der mir erhalten bleibt und er jetzt vielleicht auch ne zu einer neuen Stärke werden kann, weil ich jetzt anders mit solchen Situationen umgehen kann vielleicht.
00:24:00: Also dafür aber auch Unterstützung
00:24:02: finde.".
00:24:03: Und das war der Stichwort Traumarexposition.
00:24:06: Das Traum die Bilder werden mit der therapeutischen Unterstützung so angeschaut dass es sie integrieren kann als den Bestandteil eines Teil meines Lebens zum bestimmten Zeitpunkt und nicht in der Gegenwart.
00:24:23: anderer Form und spricht man in diesem Zusammenhang oft das bestimmte Erlebnisse oder auch Geräusche einer sogenannte Retraumatisierung hervorrufen können.
00:24:37: Wir haben im Vorgespräch festgestellt, dass dieser Begriff eigentlich nicht so ganz stimmt.
00:24:41: wenn du das nochmal erläutern kannst.
00:24:45: Hier ist mir wirklich wichtig, einen anderen Begriff zu wählen.
00:24:49: Retraumadisierung auch das gibt es natürlich.
00:24:52: Ich kann betroffene von Nine Eleven gewesen sein und ich kann Betroffener der Amokfahrt gewesen sein.
00:25:01: Und kann drei Wochen später in schweren Unfall haben.
00:25:04: Also Schicksalsschläge setzen sich fort.
00:25:07: Das wäre eine Retramadisierung weil zu dem nicht verarbeiteten Trauma kommt ein neues Trauma hinzu.
00:25:14: Es ist aber oft auch so, dass das Trauma, das ich erlebt habe, eine Lämmen- oder Armuckfahrt, reaktorisiert wird.
00:25:24: Wenn ich einen Feuerball sehe, sei es auch in den Fernsehen und Medien manchmal... Auch das ist interessanterweise nicht steuerbar!
00:25:33: Drei Jahre es nicht gesehen haben und auf einmal, nämlich das war, Reaktorisierung von Traumata.
00:25:41: für viele der Amokfahrt ist das Thema Martinshorn.
00:25:44: Also wenn Sie einen Martinshorn sehen erstarren sie eh noch mal.
00:25:48: Deswegen ist für mich manchmal auch so ein kleines Blätterje für die Blaulichtfamilie da auch ein bisschen sorgsam damit umzugehen oder daran zu denken Menschen erleben das Martinshorn und das Blaulicht nicht immer als Rettung, sondern manchmal auch als Bedrohungen weil sie daran erinnert.
00:26:06: Das wäre für mich Reaktualisierung des bestehenden Traumers und das wäre dann auch ein Moment sich dafür nochmal Unterstützung zu nehmen wenn ich nichts sowieso schon in Beratung bin, in Therapie denn wäre es hilfreich dass ich damit jemand drüber reden kann.
00:26:22: Und das müssen nicht Angehörige sein, weil Angehöre im üblichen Sinne gut mit uns meinen.
00:26:31: Das hat aber den riesigen Nachteil.
00:26:33: Sie möchten nichts, dass es uns schlecht geht und auch Leid für uns bedeutet.
00:26:38: Die möchten also uns so auf den Weg bringen, dass wir es möglichst abhaken können.
00:26:44: Das ist aber doch etwas schwieriger und da ist eine neutrale Stelle doch hilfreich sei es Beratung oder Therapie.
00:26:50: Das führt mich zum Schluss zu der Frage, ja wie können wir als angehörige Freunde, Kolleginnen und Kollegen solchen Menschen die so etwas erlebt haben beistehen?
00:27:01: Das muss ja nicht Nein-Eleven sein.
00:27:03: Das muss nicht die Amokfahrt sein das kann einfach irgendein anderer Schicksalsschlag sein.
00:27:08: Du hast eben schon gesagt oft versucht man dann so etwas hilflos mit Sätzen zu agieren.
00:27:16: ach Es wird auch wieder gut und öffnet dich doch dem Leben.
00:27:20: Es gibt so viel Schönes auf der Welt, was dann so hilflose Sprüche ja sind.
00:27:27: So zum Schluss, was kannst du uns ein bisschen vielleicht an die Hand geben?
00:27:31: Wie wir in solchen Situationen hilfreicher sein könnten?
00:27:35: Das eine ist mit Sicherheit die Nähe, die Beziehung stiftet dass sie auch da ist.
00:27:41: Ich denke gerade an ein Gegenbeispiel.
00:27:43: Ich weiß von vielen Trauerten, die berichten ich erlebe es so da wechselt man die Straßenseite weil ich komme.
00:27:50: und dieses Wechseln der Straßenseite ist jetzt nicht unbedingt dass man mit den Menschen nichts mehr zu tun haben will sondern man ist eben sehr nahe das immer noch ein eigentlich altes Bild oder altes Erleben hat aber Angst vor den falschen Worten.
00:28:05: Der Mensch der Trauert Der hat diese Angst gar nicht, weil er was viel Schlimmeres durchmacht.
00:28:10: Für ihn ist es wichtig einfach die Nähe zu erleben dass jemand guten Tag sagt und ihm nicht aus dem Weg geht und dabei bleibt.
00:28:18: Das zweite das würde ich gerade aus der Erfahrung der Telefonseelsorge auch als Zuhören nennen.
00:28:25: Zuhören bedeutet man gegenüber erwartet von mir nicht unbedingt oder automatisch eine Lösung weil darüber macht er oder sie sich schon auch viele Gedanken.
00:28:37: Wenn im guten Zuhören, im aktiven Zuhörern, das heißt über Zuhören kommen wir auch miteinander ins Gespräch, sich Lösungen entwickeln ist das gut und hilfreich.
00:28:48: aber viele Freunde Angehörige setzen sich auch unter den Druck schnell eine Lösung zu finden weil sie damit... Und dass es die Angst über uns manchmal sagt man auch die Angst vor Ansteckungsgefahr durch Trauer oder Trauma.
00:29:04: Es ist so eine Angst davor, wie wirkt sich das auf mich aus?
00:29:08: Weil in dem Moment erlebe ich ja auch was wir psychologisch nennen würden ein Stück fehlende Selbstwirksamkeit.
00:29:14: Ich möchte etwas tun und kann nicht weil ich nicht die richtigen Mittel habe.
00:29:19: Heißt also, gutes Zuhöreraktives zuhören.
00:29:23: Da würde ich sogar noch drei Fachbegriffen mit einbringen weil die ehrenamtlichen auch die sich in der Telefonseelsorge engagieren haben da viel gelernt in der Ausbildung unter anderem aus der klientenzentrierenden Gesprächsführung von Röccers.
00:29:38: und Röccers hat uns drei Haltungen im Zuwürre mit auf den Weg gegeben.
00:29:42: das eine ist die Authentizität Die Echtheit.
00:29:47: Wenn ich selbst Angerührt werde durch die Trauer, dann darf ich das auch zeigen.
00:29:53: Ich muss es nicht verbergen.
00:29:55: Der zweite Wert ist der Respekt und die Wertschätzung.
00:29:59: Der Mensch bleibt trotzdem mein Freund, mein Verwanderer, der sein Leben meistert, die ihr Leben meistert, die nicht weil sie jetzt was Schlimmes erlebt hat ein Patient ist.
00:30:11: Patientenverhältnis hat in der Situation ja das von oben nach unten.
00:30:17: Wir reden nicht auf Augenhöhe miteinander, sondern einer ist in der besseren Situation als der anderen.
00:30:23: Nein wir sind hierauf Augenhöhen weil es sind keine bessere Situationen.
00:30:27: und das dritte wäre dann die Empathie, das einfühlte Verstehen Das haben wir ihm gesehen, dass auch seine dunkle Seite haben kann.
00:30:35: Wenn wir wirklich durch die Empathie selbst so niedergeschlagen werden, dass wir unsere Selbstwirksamkeit und unsere Handlungsfähigkeit verlieren aber einfühlen.
00:30:45: das Verstehen ist wirklich diese Voraussetzung Und es geht nicht durch Ratschläge, das gehört nur durch gutes Zuhören.
00:30:52: nochmal Ist die Vorausetzung Dass sich das Gegenüber wirklich auch angenommen und angesprochen fühlt.
00:30:59: Bernd Steinmetz er war Dozent bei der katholischen Akademie in Trier hat mitgearbeitet.
00:31:04: Bei der Lebensberatung an Bistum Trier war Leiter der Telefonsäelsorgein Trier und er ist immer noch ehrenamtlich tätig, in der Begleitung von Menschen die Opfer der Amok-Fahr-Zwei-Tonzwanzig-In-Trier waren, Angehörige Augenzeugen – ganz herzlichen Dank für das Gespräch!
00:31:22: Ja gerne!
00:31:27: Himmelwärts & Erdverbunden.
00:31:29: schreibt uns unter podcast at bistum minus tria.de.
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