Wunschzettel an Friedrich Merz

Shownotes

Zwischen Klischee und Realität: Wie leben Menschen mit Migrationsgeschichte in Deutschland – und wie verändert sich der Blick auf sie? In dieser Folge von “himmelwärts und erdverbunden” spricht Julia Fröder mit Gregor Bell vom Migrationsdienst der Caritas Koblenz über politische Rahmenbedingungen, persönliche Schicksale und den langen Weg der Integration. Es geht um Hoffnungen und Hürden, um Willkommenskultur – und was davon übriggeblieben ist.


Links zur Folge:

Die Caritas Koblenz und ihr Migrationsdienst.

Migrationsberatung der Caritas an anderen Orten - Infos beim Caritasverband für die Diözese Trier und beim Deutschen Caritasverband.

Flüchtlingshilfe der katholischen Kirche - Infos der Deutschen Bischofskonferenz.


Das Archiv mit allen Folgen von "himmelwärts und erdverbunden" gibt's hier.


Feedback gerne auch unter podcast@bistum-trier.de.

Transkript anzeigen

00:00:04: Himmelwärts

00:00:05: und Erd verwunden.

00:00:06: Der Podcast aus dem Bistum Trier.

00:00:10: Ich bin Julia Fröder, Redakteurin der beschriftlichen Pressestelle in Koblenz.

00:00:34: denen alles finanziert wird, die nicht arbeiten gehen und sich noch nicht mal integrieren.

00:00:40: Ist das nur mein Eindruck?

00:00:41: Ich habe mit Gregor Bell über diese Wahrnehmung gesprochen.

00:00:44: Seit Jahrzehnte arbeitete er Migrationsdienst des Karitas-Verbandes Koblenz und der ist der Chef von etwa twenty fünf Mitarbeitenden, die sich jährlich um rund dreitausend Personen kümmern.

00:00:56: Es geht um die Beratung zum Aufenthaltsrecht, zur Anerkennung von beruflichen und schulischen Qualifikationen oder um finanzielle Absicherung, Arbeitserlaubnisse, Sprachkurse, Kinderbetreuung und Integrationsmöglichkeiten.

00:01:10: Dabei arbeiten sie interdisziplinär zusammen – auch mit anderen Institutionen.

00:01:15: Woher bell?

00:01:16: vor fast vier Jahren genau?

00:01:18: Wir haben eben nachgeschaut, saßen wir auch hier zusammen und da ging es um die Ukraine-Nahre.

00:01:24: Ukrainerinnen, die herkommen und der ukrainische Dauerte damals ja auf schon ein Jahr.

00:01:30: In den vergangenen vier Jahren seit immer das letzte Gesprächs mit Ihnen hat sich viel verändert.

00:01:35: Die Stimmung ist anders geworden in Deutschland gegenüber Migrantinnen und Migranten und man hat so den Eindruck, dass es schon eine aggressivere Grundhaltung.

00:01:47: Wie ist Ihr Eindruck hier Migrationsdienst?

00:01:50: Also im Migrations-Dienst selber, muss man sagen.

00:01:53: Spiegelt sich diese Stimmung nicht wieder weil die Menschen, die zu uns kommen nach bevor wir sind wenn sie Hilfe bekommen?

00:01:59: in den gesetzlichen Rahmenbedingungen mit denen wir konfrontiert sind spiegelt es sich dann doch wieder.

00:02:05: also das denke ich ja die meisten wissen ist es in der Migrationsarbeit als so dass man immer von den politischen Vorgaben sehr oft betroffen ist.

00:02:15: Was hat sich denn verändert?

00:02:17: Komme ich als Asylsuchender nach Deutschland, komme ich als EU-Bürger nach Deutschland.

00:02:22: Als Drittstaatangehöriger als Fachkraft was auch immer?

00:02:25: da wird ja politisch auch ein großer Unterschied gemacht und den merken wir auch hier das halt im Bereich der asylen Verfahrensberatung es sehr restriktiv wird und die Menschen die zu uns kommen zunehmend verzweifelt noch Lücken suchen wie sie noch in Deutschland bleiben können.

00:02:43: Die Fachkräften wird versucht die Türen zu öffnen und sie kommen auch noch zu uns in die Beratung.

00:02:49: Da ist mit Sicherheit oft noch einiges zu verbessern, aber man merkt insgesamt bei den Menschen, die hier sind eine wirkliche Willkommens-Kultur und wir in Deutschland leider noch nicht

00:02:59: oder Nicht mehr.

00:03:00: also die Frage ist ja vor zehn Jahren.

00:03:02: ich erinnere mich an Bilder an Barmsteigen wo Menschen standen mit großen Schildern willkommen in Deutschland.

00:03:11: Das kann ich mir jetzt gar nicht vorstellen.

00:03:13: Also, ich könnte mir eher vorstellen dass da Leute mit Schildern stehen fahrt zurück und das ist so krass in diesen zehn Jahren, dass es diesen Unterschied, diesen Umschwung gibt.

00:03:24: Meiner Meinung nach ist es fatal in der politischen Diskussion immer nur das negative von Migration hervorzuheben über Jahrzehnte jetzt.

00:03:33: Jetzt nicht unüberzogen auf die letzten vier Jahre aber das Thema wird leider oftmals sehr negativ besetzt.

00:03:40: Mein Eindruck hat sich auch eine Bevölkerung verfestigt.

00:03:43: Die Spaltungen dann zu sagen, aber ihr Fachkräfte die dann auch glaube ich bewusst als Fachkräften bezeichnet werden nur nicht als internationalen Menschen, die aus der Welt genauso kommen wie andere.

00:03:54: diese Spaltung findet ja statt und ich glaube die ist in der Wahrnehmung sowohl in einer Bevölkerung auch als medial aber nichts zu trennen.

00:04:03: und deswegen glaube ich auch überwiegt das Bild des Negativen mit natürlich den Ereignissen, die dann all in den Jahren jetzt passiert sind.

00:04:11: Die sind zehn Jahre, die leider auch dazu beigetragen haben.

00:04:15: aber wir heißen die Leute nach wie vor Wir kommen und unterstützen jeden der egal aus welchem Anlass nach Deutschland gekommen ist.

00:04:23: Aber für die Menschen, die insbesondere über Asylverfahren nach Deutschland bekommen sind wird es zunehmend schwieriger.

00:04:29: Der Familiennachzug ist auch sehr eingeschränkt worden was eine Katastrophe für Menschen ist Der Papa, die Mama das Kind oder in irgendeiner Kombination schon hier so mit der anderen Teil fehlt und seit Jahren auseinandergerissen sind.

00:04:44: Da müssen wir leider auch immer wieder beobachten.

00:04:46: selbst wenn sie dann die wenigen, die jetzt noch einen Antrag endlich genehmigt bekommen haben nach Jahren zusammenkommen, dann liegen da oft Entfremdungen vor weil man Jahre getreten war.

00:04:58: Das ist aus unserer Perspektive natürlich Vorsperrmitte zu erleben und dass das Verfahren solange hingezogen wird.

00:05:05: Wie kommen die Menschen hinzu?

00:05:07: Wie werden sie aufmerksam?

00:05:09: Wir sind in der Region stark verwochtelt.

00:05:13: Mit Aktionsdienste gibt es seit einigen Jahren in Koblenz, deswegen sind wir in Allstrukturen bekannt.

00:05:19: Wir besuchen die Integrationskurse und Sprachkursen.

00:05:22: In der Region gibt es hier viele Sprachförderungsangebote.

00:05:26: Zumindest gab's bis jetzt immer.

00:05:28: Und so ist es dann halt, dass wir auf vielerlei Wege ... die Menschen den Weg zu uns finden.

00:05:35: In Koblenz, vielleicht kann man das an der Stelle auch sagen ist die Besonderheit.

00:05:39: es wurde so genannte Lohzenhaus im letzten Jahr gegründet ein Zusammenschluss von verschiedensten Institutionen.

00:05:46: wir sind dort mit der kompletten Ausländerbehörde die Agentur für Arbeit Jobcenter IACA HWK Die Uni die Hochschule via DHK und dadurch muss man sagen findet natürlich auch viel Bekanntheit statt, also der Kollege, der ob jetzt in der Ausländer würde oder über die Agentur merkt.

00:06:06: Da braucht jemand mehr Unterstützung kann darüber zu uns gehen und sagen, wir könnten mal bitte schauen und andersrum genauso.

00:06:13: Und das ist in Rheinland-Pfalz einmalig bisher.

00:06:16: Bund bis weit gibt es auch noch nicht viele, auch denn wo das so gelebt

00:06:18: wird.".

00:06:19: Der Zugang zur Integration zum Sprachkursen wurde vom Bund kürzlich stark eingeschränkt – sodass weniger Personengruppen als bisher kostenfrei an solchen freiwilligen Kursenteil nehmen können.

00:06:31: Anbieter solcher Kurse empfinden dies als falschen Weg.

00:06:34: Die Politik muss sich entscheiden, will ich integrieren oder will ich abweisen?

00:06:39: Alle Fachleute alle Institutionen wissen die Integration eine schnelle Integration an der wir allen Interesse haben kann nur funktionieren wenn jemand früh Sprache lernt.

00:06:50: und dass dann jetzt Sprachverlungsangebote für bestimmte Zielgruppen keinen Zugang haben ist für alle Fachleuten unvorständlich.

00:06:59: Wer hat denn noch Zugang?

00:07:01: Wenn ich jetzt als Franzose, Italiener, Grieche wie auch immer sage, ich mache mich auf dem Weg nach Deutschland.

00:07:06: Ich möchte hier arbeiten und ich möchte Sprache lernen und bin vielleicht auch eine Fachkraft um das jetzt als Beispiel hervorzugeben dann habe ich erstmal das Problem, dass in Deutschland gesagt wird okay schau mal wie es finanziert trickst aber wir zahlen sie ist man nicht und das ist natürlich einer schnellen Integration völlig konträr.

00:07:27: Damit wiederholt man aus meiner Sicht die negativen Erfahrungen, die mal in den Sechzigerjahren mit den Gastarbeiterinnen gemacht hat.

00:07:33: Wo wir alle bis heute wissen wo wir Menschen treffen, die kein Wort Deutsch können weil sie nie ein Sprachkurs besucht haben und das später nochmal irgendwann nachzuholen wenn ich in einer Beschäftigung drin bin wird nicht passiert.

00:07:45: Sie sind seit Jahrzehnte bei.

00:07:47: Was war damals noch ganz anders als heute?

00:07:50: War der Jahrzehn war eine Asylsuchende insbesondere aber auch das Thema Migration insgesamt eher ein Anthema.

00:07:58: Die Regelsysteme, also jetzt Krankenkassen-Agentur für Arbeit oder sonst was haben sich nicht im großen Maße dieser Gruppe angenommen.

00:08:07: und dann sind natürlich die Ereignisse in den Zwanzig Fünfzehn haben sich etwas klagen, das natürlich den positiven Effekt hatte dass auch die Regelssysteme sich strukturell dem ganzen Thema angenommen vieles verbessert wurde und man ja eigentlich versucht hat zu gucken wie kann man jetzt wirklich integrieren?

00:08:22: Wie Sie eben gesagt haben, die Willkommenskultur war da.

00:08:26: Bestreben war ja eigentlich, wir wollen euch integrieren.

00:08:28: Wir wollen das schnell integriern auf allen Seiten.

00:08:32: Wenn man jetzt mit den Kammern sprechen würde wenn die jetzt hier dabei sitzen würden sie immer sagen einen Rückgang von Ausbildungsplätzen der lange Zeit vorhanden ist nur kompensiert worden durch Migration.

00:08:45: deswegen brauchen wir die Menschen und da würde ich jetzt auch nicht trennen zwischen Fachkraft oder nicht Fachkraft, sondern wir müssen eigentlich froh sein um jeden Menschen der noch Deutschland kommt und dass wir auch meinen Wunsch an die Politik endlich eindeutig ein Signal zu schicken.

00:09:00: Eine Willkommenskultur ist da.

00:09:02: ich bin auch dabei zu sagen Asylverfahren müssen organisiert werden müssen strukturiert werden um natürlich den ganzen geordnete Form zu geben.

00:09:12: Aber als einst der meisten Länder der Welt sollte Deutschland auch sein, was dazu leisten einen Teil der Menschen aufzunehmen die in der Welt halt Schwierigkeiten haben genauso wie wir uns vermutlich alle freuen würden wenn wir mal eine Situation kommen wo wir das Land verlassen müssen dann wo anders aufgenommen werden können.

00:09:30: Apropos Integration Das Wort hatten wir jetzt schon oft Wann ist man denn gut integriert?

00:09:35: gibt es da so eine Liste die man abhaken kann?

00:09:38: Wenn es so einfach wäre, der Integrationsprozess ist natürlich ein weiter Weg.

00:09:42: Es sind nicht wenige Menschen die zu uns kommen, die sagen ich möchte gerne mehr Kontakt mit Deutschen haben.

00:09:48: Ich wohne als Beispiel jetzt in einem Haus wo wir mit vielen Kulturen zusammenleben aber keinem Deutschen Und da sind wir auch sehr froh, dass zum Beispiel jetzt hier die Diakonie und andere Spraftreste ein ähnliches anbieten.

00:10:01: Wo man einfach versucht Menschen ins Gespräch zu bringen und übers Gespräch natürlich auch in den Kontakt um eine Integration in die Gesellschafts multikulturell zu erreichen das man halt wirklich mit uns also mit dem Menschen die in Deutschland geboren sind kontakt hat aber gleichzeitig natürlich mit jedem anderen.

00:10:20: Aber das ist schwierig für viele Menschen.

00:10:23: Die Integration in Arbeit ist natürlich ein großer Schritt.

00:10:26: Und Arbeit, wie wir alle wissen, ist auch ein großer Ort der Begegnung und sich kennenlernen es aber da wird's natürlich nicht auf und bis man dann wenn man jetzt wirklich Integration weiter denkt vielleicht auch selber politisch aktiv wird oder sich engagiert in anderen Gremien oder sonst was vergeht Schutzart.

00:10:46: Das ist aber auch einfach der Zeit geschuldet weil man mit so vielen Fragen Neuerungen erst mal konfrontiert ist, wo es um die Existenzsicherung grundsätzlich verstehen geht und erst nach einer gewissen Zeit öffnet man sich.

00:11:01: Und nein steht auch Hormen für anderes.

00:11:03: und für all das versuchen wir natürlich Menschen zu motivieren.

00:11:07: Jetzt nehmen Sie allen ja dieses Argument Die Menschen wollen sich nicht integrieren.

00:11:11: wenn sie sagen Menschen komm hierher und sagen ich würde gerne mehr mit Deutschen so Ton haben.

00:11:16: Ich spreche jetzt aus der Perspektive des Migrationsdienstes.

00:11:19: da würde ich schon sagen die zu uns kommen, wollen sich integrieren.

00:11:24: Deswegen kann ich das politische Argument aus unserer Arbeit nicht bestätigen.

00:11:29: Mit Sicherheit gibt es den Vereinzelten, der jetzt bei unseren irgendwie auffällt oder sonst was, aber dass man sagen kann, jemand möchte sich nicht integriere und jetzt kann ich nichts sagen.

00:11:40: Der Wunsch, deutscher Staatsbürger zu werden ist sehr groß.

00:11:44: Aus meiner Perspektive muss ich sagen, wollen viele hier bleiben?

00:11:47: Sie wollen sich integrieren... mit den Schwierigkeiten, die es halt mit sich bringt.

00:11:51: Dass das ein langer Prozess ist, das muss ich ganz klar bestätigen aus der Erfahrung also dass Integration innerhalb von einem Jahr funktionieren würde oder sowas.

00:11:59: Das würde ich sagen, wer das glaubt, dass das passieren könnte, dass zumindest nicht sobald unterschiedliche Sprach- und Kulturräume irgendwie ihren großen Regimenten

00:12:09: sind abhängig von der Politik, von den Gesetzen und Regelungen welchen Einfluss hat das auf die

00:12:14: Finanzierung?

00:12:15: auch einen Großen?

00:12:16: Also wir sind Je nachdem wie man es betrachtet, kann man es positiv oder negativ sind.

00:12:21: Wir werden von unterschiedlichsten Ministerien fördert was natürlich jetzt da nicht schlecht ist weil man dann nicht von einem Ministerium oder sonst was abhängig ist.

00:12:31: Aktuell ist es noch so bezogen auf den Karitasubandekoblenz und wir haben auch keine negativen Auswirkungen.

00:12:37: Was das betrifft in der asyligen Verfahrensberatung hat man vielleicht medial mitbekommen die ist bundesweite eingestellt worden Aufnahmeeinrichtung und die Förderung vom Bund da so wirklicherweise rein an falls, sagt wir möchten das gerne weiter haben und finanziert über Landesprogramme dann.

00:12:57: Aber da merkt man natürlich nicht den Dens des unabhängige Verfahrensberatungen in einem Rechtsstaats eine Selbstverständlichkeit sein sollte und dass ich nicht sagen kann, dann geht es zum Anwalt.

00:13:08: Jemand der im Asylverfahren ist hat kein Geld um sich an dem Anwaltung zu bezahlen zumindest in aller Regel Jener politischer Besetze muss mal gucken, was es mit uns wohlfassibler macht.

00:13:18: Deswegen sind wir auch sehr froh, dass es ja das im Bistum des Solidaritätsnetz gibt und das doch das Bistüm auch sagt.

00:13:26: Wir fordern noch die Asylverfahrensberatung Das Verfahren zu erklären viele Dinge zu erklären, das sind Dinge, die brauchen den Menschen Und sie können Anwälte nicht ersetzen und auf der Fernsehe nicht Zeit machen zu können.

00:13:40: deswegen sind wir ein wichtiger Baustein in dieser Kette die man meiner und nach aufrechterhalten sollte.

00:13:46: Weil das Telengebiet, deshalb wegen Kurz ist zu komplex also von der Asylverfahrensberatung bis zur Fachkräfteeinwanderung bis zum Familiennachzug EU-Bürger es ist so ein breites Feld.

00:14:00: da braucht es auch Spezialisierungen und da sind wir sehr froh dass Bistum das weiter finanziert.

00:14:06: Meiner Meinung nach ist die öffentliche Wahrnehmung so ein bisschen spannend zwischen den guten Ausländern, die mir abends von Amazon noch das Paket bringen.

00:14:16: Die verkaufen mit den leckeren Döner.

00:14:18: also die finde ich alle tauchen und diese sind alles die arbeiten, die integrieren sich.

00:14:22: Und auf der anderen Seite gibt es dann die Ausländer, die jemals mein Geld, die kriegen alles beschenkt, die haben teure Handys als ich.

00:14:29: und hast du mal die Schuhe gesehen.

00:14:31: Gibt's überhaupt irgendwas dazwischen?

00:14:35: Von der Wahrnehmung, dass die Leute sich schon differenziert haben sehen.

00:14:39: Da gibt es nur diese Fischees.

00:14:42: In meiner Wahrnehnung in der politischen Diskussion stimme ich dem so zu, dass das da so getrennt wird?

00:14:48: Ich tue mir schwer auch mit den Begriffen Fachkraft.

00:14:50: Ich hatte in Diskussionen gesagt, meiner Meinung nach brauchen wir nicht noch Fachkräfte sondern wir brauchen Arbeitskräfte und Arbeitskraft kann auch die Person sein, Über ein Asylverfahren auf Deutschland zu kommen, es kann der EU-Bürgers Kapitän einer sein, der keinen Abschluss hat.

00:15:05: Der keine Fachkraft nach der Definition der Fachkraftbereinigung ist aber der engagiert ist und sagt ich bin bereit diese Tätigkeiten so machen die viele Menschen, die in Deutschland geboren sind nicht mehr machen wollen.

00:15:17: wenn wir denke ich in den Ende klatschen würden würde sagen in all den Bereichen gehen jetzt mal alle im Migrationshintergrund verlieren jetzt Arbeit dann würde ich sagen richtig das klingt zusammen und wäre uns zukünftig und jetzt schon noch pflegen soll, oder die Fuhlen reinigt.

00:15:33: Oder da ist ein erheblicher Bedarf nach wie vor und auch für die Zukunft dar.

00:15:38: Und die demografische Entwicklung lässt dir erwarten dass wir noch mehr Menschen brauchen und deswegen sollte Deutschland endlich aus meiner Sicht verstehen Wir müssen eine Willkommenskulptur schaffen so wie ich es eben bisschen gesagt habe Eine beordnete Asymikverfahrenszugang nach wie vorher um Menschen zu helfen, die Notziden in der Welt.

00:16:00: Und jeder, der dann hier ist sollte man meiner Meinung nach gucken ob er sich hier also wenn er sich integrieren möchte dass man das Potenzial auch nutzt.

00:16:07: Weil die geringen

00:16:08: Themen, die hier in diesen Büros besprochen werden wie bleibt man da bei der Stange?

00:16:13: Wie bleibt man denn motiviert?

00:16:15: Also ich gehörte so mit dem einen Ohr als die Leute, die kommen.

00:16:19: Ich kann jetzt nicht sehen sind es die Mitarbeitenden oder die Personen, die alle Unterstützung hier versuchen.

00:16:24: Es ist gute Laune auf den Flur!

00:16:27: Wie kann das sein?

00:16:27: Das

00:16:28: ist ein schwieriger Thema, was die Menschen, die kommen haben.

00:16:31: Stierige Themen, die sie mitbringen.

00:16:32: Sie müssen teilweise Sachen umsetzen, die von Politik kommen, für die sie nichts können und sich selbst vielleicht nicht nachvollziehen können.

00:16:42: Wie bleibt man da motiviert und positiv dabei?

00:16:46: Also es ist ja glücklicherweise eine große Mischung bei der großen Gruppe der Menschen mit Migrationsgeschichten wie wir eben schon ein paar mal gesagt haben.

00:16:55: zu uns kommt der Mensch mit einer Blukart, der nach Deutschland gekommen ist.

00:16:59: Der als Artiller oder was auch immer... ...oder die Frau als Artilerin, die ihren Mann oder ihre Kinder mitbringt und dann Fragen zum Leben in Deutschland hat.

00:17:08: Und sehr dankbar und froh sind wenn sie dann die Hilfen hier bekommen!

00:17:13: Es gibt natürlich auch die traurigen Gespräche.

00:17:16: also im Grunde weiß man jetzt aktuell, wenn jemand kommt und fragt nach Familiennachzug, da ist die Antwort eigentlich schon klar zu sagen, tut mir leid wird nicht klappen Und die Verzweiflung der Menschen ist natürlich immens.

00:17:29: Ich würde sagen, aktuell überwiegen wir die positiven Erlebnisse noch nicht selten bekommen wie Kuchen oder irgendwas geschenkt als Dank für die Tätigkeit, die wir gemacht haben.

00:17:40: Wenn man jetzt nach Bereich trennt – die Kollegen der Asyl Verfahrensberatung, die ihr zuverläuferweise hier nebenan sitzen – da sind die Gespräche in letzter Zeit eher... Negativ, dass man den Leuten eigentlich klären wird.

00:17:51: Du hast keine Perspektive.

00:17:53: Denk darüber nachspeiblich wieder zurückzugehen und so weiter.

00:17:57: Und die kleinen Erfolgserlebnisse, die es dann da noch gibt überwiegen natürlich.

00:18:02: Deswegen grundsätzlich würde ich sagen ist schon nach wie vor ein positiver Atmosphäre.

00:18:08: Also das düstere Überwiegend nichts sondern Menschen haben viele Hoffnungen und oftmals findet man noch Lösungen.

00:18:15: aber... Die Spielräume, die man früher machte.

00:18:19: Haben Sie ein Beispiel von den Hürden, die Ihnen im Arbeitsalltag begegnen?

00:18:24: Als Beispiel wenn jetzt ein Student mit einem Studienvisum nach Deutschland gekommen ist und sagt, ich will hier studieren und dann vielleicht noch ein paar Jahre feststellt Ich kann es nicht oder ich habe mich falsch entschieden für das Studium wie wir Deutsch das ja auch erleben als junge Menschen Und der dann von mir sagt, ich habe jetzt mitbekommen es gibt hier Ausbildungen und würde gerne in dem Bereich weiterarbeiten.

00:18:47: Ich habe vielleicht als konstruiertes Maschinenbau studiert und jetzt möchte ich im handwerklichen Bereich weiter tätig sein.

00:18:54: Dann sollte er natürlich aus meiner Perspektive eigentlich, müsste man sagen wunderbar bleibt.

00:18:59: hier und da sind die Verfahren immer noch recht umständlich.

00:19:05: Es gibt zunehmende Öffnungen, dass man da in den Bereich das natürlich erkannt hat aber... Es ist noch nicht so, dass wir es wirklich durchgänglich verstanden haben.

00:19:14: Also wenn ich mit hier Menschen sind... Ich weiß noch, ich hatte mal einen Kollegen hatten, der berichtete davon, ich weiß nicht mehr, der hatte vier oder fünf Brüder, kam aus dem Irak und sagte, mein Eindruck hat Schweden gelandet, andere sind in Amerika gelandelt, das ist eigentlich immer gut die Anabranen.

00:19:31: Alle konnten ihren ursprünglichen Beruf weiterarbeiten und jeder, der nach Deutschland kommt, der war taktiv aber oder hat bei uns dann ... Das heißt im internationalen Vergleich, also wenn Menschen sich wirklich den Luxus gönnen und sagen so ich bin was auch immer.

00:19:49: Und jetzt möchte ich in der Welt irgendwo anders arbeiten und gucken wo ich am besten willkommen geheißen werde und wo mir die Türen geöffnet werden da glaube ich nicht dass Deutschland Platz eins ist.

00:19:59: Bin ich mit ziemlich sicher und das merken wir auch an den Dingen die wir so erleben wie viel Potenzial Berufserfahrung an Ausbildungserfahrungen liegen lassen, weil wir es formell nicht anerkennen können.

00:20:12: Weil's natürlich auch schwierig ist aber das für die qualifizierten Taxifahrer und Reinigungskräfte wahrscheinlich dieser Erde haben ist da glaube ich kann Deutsch ja nur einiges lernen.

00:20:24: Also letzte Frage Wir gehen davon aus Friedrich Merz hört diesen Totkars.

00:20:29: Ja

00:20:29: Sehen wir jetzt die Chance Friedrich-Merz etwas zu sagen Was würden Sie ihm sagen?

00:20:34: Er arbeitet bitte einen Durchgängiges Konzept zur Integration in Deutschland und hört bitte auf, wie wir mal wieder bei Wahl kämpfen.

00:20:44: das Thema Migration nur negativ zu besetzen.

00:20:47: Sondern besetzt ist endlich mal positiv!

00:20:50: Ich fürchte fast die Folgen, die dadurch eingetreten sind es nicht mehr zu kitten.

00:20:56: Das negative Bild was dann mit Sicherheit aus meiner Sicht auch zur Stärkung oder überhaupt zur Erstarren der AfD führt hat und anderen politischen Strömungen hätte meiner Meinung nach nicht stattfinden müssen, wenn man von vornherein das Thema nicht immer mal wieder in Wahl kämpfen so negativ besetzt hat wie man es gemacht hat über die Parteien die weg.

00:21:17: Das würde ich mir wünschen und dass wir da dann zukünftig sein gesinkt an Einwanderungsland – wir sind es auch wirklich!

00:21:25: In allen Konsequenzen, wir kommunizieren es nach außensohnwerk schaffen auch ein gekommenes Struktur im Innerhalt von Deutschland.

00:21:32: Und wir kundigen uns wirklich mal den Aufgaben an und versuchen, die Abläufe zu erleichtern und die ganzen Verfahren.

00:21:39: Und dann glaube ich kommen wir als Land auch ein großes Stück weiter und können der Dengobarfchen in Wibion auch entdecken

00:21:46: dürfen.".

00:21:47: An der Würde Unterstützung bekommen unter anderem von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern vom Caritas-Hörbarn Kobles.

00:21:53: Das natürlich sowieso und wenn Sie es schon sagen, denken sie an die Wohlfahrtsverbände sind seit den Sechzigerjahren bei dem Thema dabei.

00:22:01: Es gibt viel Kompetenz in den Diensten bundesweit und das Potential muss finanziert werden und gleichzeitig muss es erhalten werden.

00:22:11: weil wir Menschen hier integrieren wollen kann man machen, was man will.

00:22:15: Die Menschen brauchen Unterstützung.

00:22:16: Das würde uns in jedem anderen Land genauso gehen.

00:22:19: Deswegen ein Konzept zu erarbeiten, indem man Integration wirklich leben möchte ist meiner Meinung nach nicht wegzudenken ohne die Wohlfahrtsverbände und dann kämen wir um gute Stück Frauen.

00:22:33: Weitere Informationen zum Migrationsdienst des Caritas-Verbandes Koblenz und zu den weiteren vielfältigen Unterstützungsangeboten gibt es in den Shownotes.

00:22:42: Übrigens bieten auch andere Caritasverbände kompetente Beratungen im Bereich Migration

00:22:57: an!

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